Was schreibt man auf den Briefumschlag zur Hochzeit?

Auf den Briefumschlag zur Hochzeit schreiben Sie beide Namen des Paares: 'An Anna & Max Müller' oder 'An Familie Müller'. Bei unterschiedlichen Nachnamen beide aufführen.

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Kevin HA
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Auf dem Briefumschlag zur Hochzeit stehen beide Namen des Paares, vorzugsweise mit dem Namen der Frau zuerst: 'Frau Nadine Beispiel und Herrn Sven Mustermann'.1 Die veraltete Formel 'An das Brautpaar' gilt heute als überholt. Bei unterschiedlichen Nachnamen werden beide vollständig ausgeschrieben. Akademische Titel gehören nach DIN 5008 vor den Namen.

Die richtige Adressierung zeigt Wertschätzung und Respekt. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen: Den Namen der Frau zuerst zu nennen wird zunehmend als höflicher wahrgenommen.1 Die Konjunktion 'und' zwischen den Namen kann optional weggelassen werden. Bei formellen Anlässen empfiehlt sich die vollständige Anrede mit Titeln.

TL;DR – Die wichtigsten Regeln auf einen Blick

Schreiben Sie beide Namen auf den Umschlag, beginnend mit der Frau: 'Frau Anna Müller und Herrn Max Müller' (DIN 5008, 2024).2 Bei unterschiedlichen Nachnamen beide vollständig angeben. Akademische Titel immer aufführen, ohne Fakultätsbezeichnung. Bei persönlicher Übergabe genügt 'Dem Brautpaar' ohne Adresse. Handschriftliche Beschriftung wirkt persönlicher als gedruckte Etiketten. Bei Unsicherheit vorher nachfragen, welchen Namen das Paar nach der Hochzeit trägt.

Grundregeln der Umschlag-Beschriftung

Die korrekte Beschriftung folgt klaren Konventionen. Beide Namen gehören auf den Umschlag, wobei in Deutschland der Name der Frau üblicherweise zuerst genannt wird.1 Diese Reihenfolge hat sich in den vergangenen Jahren etabliert und gilt als zeitgemäß. Die förmliche Anrede 'An' kann durch 'Dem' ersetzt oder ganz weggelassen werden.

Bei gemeinsamen Nachnamen reicht die einfache Form: 'Frau Anna und Herrn Max Müller'. Das Wort 'und' zwischen den Vornamen ist Standard, kann aber auch entfallen. Die Anredeformen 'Frau' und 'Herrn' (mit n bei Herr im Dativ) zeigen die nötige Förmlichkeit für wichtige Anlässe.

Bei unterschiedlichen Nachnamen werden beide vollständig ausgeschrieben: 'Frau Anna Schmidt und Herrn Max Müller'. Niemals sollte nur ein Nachname verwendet werden, wenn das Paar verschiedene Namen trägt. Das wirkt respektlos gegenüber dem Partner oder der Partnerin, deren Name weggelassen wurde.

Reihenfolge der Namen – Moderne Konventionen

In Deutschland gilt es heute als höflicher, den Namen der Frau zuerst zu nennen.1 Diese Praxis unterscheidet sich von älteren Konventionen, bei denen häufig der Name des Mannes vorne stand. Die moderne Etikette bevorzugt die weibliche Form zuerst: 'Frau Nadine Beispiel und Herrn Sven Mustermann'.

Die Konjunktion 'und' bleibt optional. Beide Varianten sind korrekt: 'Frau Anna Schmidt und Herrn Max Müller' oder 'Frau Anna Schmidt Herrn Max Müller'. Die Version mit 'und' wirkt etwas formeller und ist bei wichtigen Anlässen wie Hochzeiten zu bevorzugen.

Bei gleichgeschlechtlichen Paaren entfällt die traditionelle Konvention. Hier kann alphabetisch vorgegangen werden oder nach persönlicher Präferenz des Paares. Beide Namen sind gleichwertig zu behandeln. Formulierungen wie 'Mr & Mr Schmidt-Meier' oder 'Mrs & Mrs Anna und Laura Weber' sind absolut angemessen.

KonstellationEmpfohlene FormBeispiel
Gemeinsamer NameFrau + Vorname, Herrn + Vorname + NachnameFrau Anna und Herrn Max Müller
Unterschiedliche NamenBeide vollständigFrau Anna Schmidt und Herrn Max Müller
GleichgeschlechtlichAlphabetisch oder nach WunschMr & Mr Stefan und Thomas Berg
Mit akademischen TitelnTitel vor NamenFrau Dr. Anna und Herrn Prof. Dr. Max Müller

Akademische Titel und Berufsbezeichnungen

Akademische Titel gehören nach DIN 5008 immer in die Anschrift.2 Der Doktortitel wird stets abgekürzt und direkt vor dem Namen platziert: 'Frau Dr. Anna Müller'. Die Fakultät (med., phil., etc.) wird nicht angegeben. Bei mehreren Doktorgraden genügt ein 'Dr.', außer bei Briefen an mehrere promovierte Personen: dann 'Dres.' (Doctores).

Professorinnen und Professoren mit Doktorgrad werden vollständig betitelt: 'Frau Professorin Dr. Katja Funke' oder 'Herrn Prof. Dr. Bernhard Meyer'.2 Die Kurzform 'Prof.' ist zulässig und gebräuchlich. Master- und Bachelor-Abschlüsse werden nach dem Namen gesetzt: 'Frau Katja Ehrenfeld M. A.'.

Die Faustregel lautet: Lieber zu viele Titel als zu wenige.2 Akademische Würden sind Teil der sozialen Identität und sollten respektiert werden. Wer unsicher ist, recherchiert die korrekten Titel auf der Webseite der Hochschule oder fragt diskret nach.

Bei Hochzeitseinladungen an Paare mit unterschiedlichen akademischen Graden werden beide einzeln betitelt: 'Frau Dr. Anna Schmidt und Herrn Max Müller' oder 'Frau Anna Schmidt M. A. und Herrn Prof. Dr. Max Müller'. Keine Titel zu erfinden oder zu vereinfachen – das wirkt unprofessionell.

Adressierung von Familien mit Kindern

Bei Familien mit Kindern unterscheidet man zwischen äußerer und innerer Hülle.3 Auf die äußere Hülle kommt ausschließlich 'Familie Mustermann'. Die inneren Details – also die Namen der Kinder – gehören auf die innere Hülle oder Einladungskarte selbst.

Auf der inneren Hülle listet man die Kinder unter den Eltern auf: 'Agathe und Max Mustermann, Rose und Hugo'.1 Diese Struktur zeigt, dass die gesamte Familie eingeladen ist. Kinder ab 18 Jahren erhalten idealerweise eine separate Einladung, da sie als eigenständige Gäste gelten.

Die Reihenfolge der Kindernamen kann chronologisch (ältestes zuerst) oder alphabetisch erfolgen. Bei sehr jungen Kindern reicht oft 'und Kinder' als Zusatz. Die explizite Nennung der Namen wirkt jedoch persönlicher und zeigt, dass man sich mit der Familienzusammensetzung auseinandergesetzt hat.

Für Familien gilt dieselbe Regel wie für Paare: Bei unterschiedlichen Nachnamen beide angeben. 'Familie Schmidt-Müller' oder auf der inneren Hülle: 'Anna Schmidt und Max Müller, Lena und Jonas'.

Gleichgeschlechtliche Paare adressieren

Gleichgeschlechtliche Paare werden genauso respektvoll adressiert wie heterosexuelle.3 Es gibt keine traditionelle Rangfolge, daher kann alphabetisch vorgegangen oder die persönliche Präferenz berücksichtigt werden. Beide Namen sind gleichwertig zu behandeln.

Moderne Formulierungen umfassen 'Mr & Mr' oder 'Mrs & Mrs', gefolgt von den Namen: 'Mr & Mr Stefan Berg und Thomas Meier'. Alternativ kann auf die englische Abkürzung verzichtet werden: 'Herrn Stefan Berg und Herrn Thomas Meier' oder 'Frau Laura Weber und Frau Anna Schneider'.

Die Konjunktion 'und' zwischen den Namen schafft Klarheit und Gleichstellung. Manche Paare bevorzugen kreativere Formulierungen wie 'An das glückliche Paar' oder 'Dem Brautpaar', was bei persönlicher Übergabe völlig angemessen ist.

Bei Versand empfiehlt sich die vollständige Namensnennung für die Zustellung. Die Post benötigt klare Empfängerangaben. Im Zweifelsfall vorher nachfragen, wie das Paar angesprochen werden möchte – das zeigt Respekt und vermeidet Missverständnisse.

Formelle vs. informelle Beschriftung

Die Formalität der Anschrift richtet sich nach der Beziehung zum Brautpaar und dem Anlass.1 Bei engen Freunden genügen Vornamen: 'Anna & Max' oder 'An Anna und Max'. Diese lockere Form passt zu entspannten Hochzeiten und Freundeskreisen.

Die Standard-Variante kombiniert Höflichkeit mit persönlicher Note: 'Frau Anna und Herrn Max Müller' oder 'Anna und Max Müller'. Diese Mittelform eignet sich für die meisten Hochzeitseinladungen und Glückwunschkarten.

Sehr formelle Anlässe erfordern die vollständige Anschrift mit Titeln: 'Frau Dr. Anna Müller und Herrn Prof. Dr. Max Müller, Hauptstraße 45, 10115 Berlin'. Diese Form zeigt maximalen Respekt und entspricht der Geschäftsetikette. Sie passt zu großen, repräsentativen Hochzeiten.

Bei persönlicher Übergabe entfällt die Adresse komplett. Hier genügt 'Dem Brautpaar', 'Anna und Max' oder eine kreative Beschriftung. Der Umschlag kann mit Stickern, Zeichnungen oder Siegeln verziert werden, da keine postalischen Anforderungen gelten.

FormalitätsgradBeschriftungAnlass
Sehr informellAnna & MaxEnge Freunde, lockere Feiern
StandardAnna und Max MüllerMeiste Hochzeiten
GehobenFrau Anna und Herrn Max MüllerWichtige Gäste, traditionelle Feiern
Sehr formellFrau Dr. Anna und Herrn Prof. Dr. Max Müller + AdresseGeschäftskontakte, repräsentative Anlässe

Praktische Tipps zur Gestaltung

Handschriftliche Beschriftung wirkt persönlicher und zeigt Mühe.3 Verwenden Sie einen hochwertigen Stift mit schwarzer oder dunkelblauer Tinte. Die Schrift sollte gut lesbar sein – im Zweifelsfall Druckbuchstaben verwenden statt Schreibschrift.

Gedruckte Etiketten bieten Vorteile bei großen Gästelisten oder unleserlicher Handschrift. Sie wirken elegant und professionell. Moderne Drucker ermöglichen individuelle Designs mit passenden Schriftarten. Wichtig: Hochwertige Etiketten verwenden, die nicht abblättern.

Die Rückadresse gehört auf die Rückseite des Umschlags bei Versand. Bei Nichtzustellbarkeit wird die Karte zurückgesandt. Format: 'Absender: Ihr Name, Ihre Straße, PLZ Ort'. Alternativ kann ein dezenter Aufkleber mit dem Absender verwendet werden.

Farbliche Gestaltung unterstreicht den festlichen Charakter. Weiße Umschläge symbolisieren Eleganz und Reinheit, rosafarbene stehen für Romantik, goldene für Luxus, blaue für Harmonie.3 Transparente Umschläge liegen im Trend und geben einen Vorgeschmack auf die Karte.

Dekorative Elemente wie Sticker, Siegel oder Bänder verleihen dem Umschlag Persönlichkeit. Bei persönlicher Übergabe sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Bei Postversand darauf achten, dass die Maschinen den Umschlag verarbeiten können – zu dicke Verzierungen verursachen Probleme.

Regionale Besonderheiten im DACH-Raum

In Deutschland gilt die DIN 5008 als Standard für geschäftliche und formelle Korrespondenz.2 Sie empfiehlt die Ausschreibung von 'Straße' und 'Weg', die Angabe akademischer Titel und die korrekte Platzierung der Postleitzahl vor dem Ort.

Österreichische Konventionen ähneln den deutschen stark. Akademische Titel werden noch konsequenter verwendet. Der 'Magister' (Mag.) ist gebräuchlich. Die Anredeform 'An' wird häufiger weggelassen: einfach 'Frau Anna und Herrn Max Müller' ohne Präposition.

In der Schweiz werden Titel tendenziell sparsamer eingesetzt. Die Anrede kann informeller ausfallen. Statt 'Herrn' wird oft 'Herr' (ohne n) verwendet, auch im Dativ. Die Postleitzahl hat vier Stellen statt fünf wie in Deutschland und Österreich.

Generell gilt im gesamten deutschsprachigen Raum: Beide Namen auf den Umschlag, Respekt vor Titeln, persönliche Note bei Freunden. Die regionalen Unterschiede sind minimal und fallen bei privater Korrespondenz kaum ins Gewicht.

Häufige Fehler vermeiden

Der veraltete Ausdruck 'An das Brautpaar' sollte vermieden werden.1 Diese unpersönliche Formel galt früher als Standard, wirkt heute aber distanziert. Moderne Formen nennen die Namen explizit und zeigen damit Wertschätzung.

Falsche Titel sind peinlich. Vorher recherchieren oder nachfragen. Niemals Titel erfinden oder raten. Lieber weglassen als falsch. Bei Unsicherheit die höfliche Form 'Frau' und 'Herrn' ohne akademische Zusätze verwenden.

Nur einen Namen bei unterschiedlichen Nachnamen anzugeben wirkt respektlos. 'Familie Schmidt' funktioniert nicht, wenn die Frau 'Müller' heißt. Beide Namen vollständig ausschreiben oder 'Familie Schmidt-Müller' verwenden, falls das Paar einen Doppelnamen führt.

Unleserliche Handschrift sabotiert die beste Absicht. Bei schlechter Schrift lieber drucken. Die Post muss die Adresse lesen können. Der Empfänger sollte seinen Namen erkennen. Notfalls einen Freund mit schöner Handschrift bitten.

Vergessene Rückadresse erschwert die Rücksendung bei falscher Adresse. Besonders bei wichtigen Einladungen ist die Rückadresse Pflicht. So erfahren Sie, wenn die Post nicht zugestellt werden konnte.

Quadratische Umschläge wirken besonders elegant und heben sich von Standardformaten ab.3 Sie signalisieren Exklusivität und passen zu hochwertigen Einladungskarten. Die quadratische Form kostet beim Versand allerdings meist Zuschlag.

Herzförmige Umschläge unterstreichen den romantischen Charakter. Sie eignen sich hervorragend für persönliche Übergabe oder kleine, intime Hochzeiten. Bei Postversand können Probleme bei der maschinellen Sortierung auftreten.

Transparente Umschläge liegen voll im Trend.3 Sie ermöglichen einen Blick auf die Karte und erzeugen Vorfreude. Besonders bei kunstvoll gestalteten Einladungen ein Hingucker. Die Beschriftung erfolgt auf einem eingelegten Kärtchen oder direkt auf der Innenkarte.

Farbverläufe und Aquarell-Designs prägen moderne Hochzeitskorrespondenz. Pastelltöne wie Altrosa, Mint oder Lavendel sind beliebt. Metallic-Akzente in Gold, Kupfer oder Silber verleihen Glamour. Die Beschriftung sollte farblich harmonieren – goldene Tinte auf weißem Grund, schwarze auf Pastelltönen.

Kalligrafie erlebt eine Renaissance. Professionell gestaltete Schriftzüge machen jeden Umschlag zum Kunstwerk. Wer selbst keine Kalligrafie beherrscht, kann lokale Künstler beauftragen. Viele Papeterien bieten diesen Service an.

Siegel und Wachsstempel setzen klassische Akzente. Rotes Siegelwachs mit individuellen Initialen wirkt edel und traditionell. Moderne Varianten gibt es in allen Farben. Achtung: Bei Postversand können Siegel beschädigt werden oder Probleme verursachen.

Checkliste für die perfekte Beschriftung

  1. Namen klären: Welchen Namen trägt das Paar nach der Hochzeit? Gibt es einen gemeinsamen Namen oder behalten beide ihre eigenen?

  2. Titel recherchieren: Akademische Grade, Berufsbezeichnungen und Adelstitel vorher überprüfen. Im Zweifel nachfragen statt raten.

  3. Formalitätsgrad bestimmen: Enge Freunde, Bekannte oder geschäftliche Kontakte? Die Beziehung bestimmt die Anredeform.

  4. Schreibwerkzeug auswählen: Hochwertiger Stift oder professioneller Druck? Handschrift wirkt persönlich, Druck elegant.

  5. Adresse vollständig: Bei Versand alle Bestandteile aufführen: Straße ausgeschrieben, korrekte PLZ, Ort. Rückadresse nicht vergessen.

  6. Design abstimmen: Umschlagfarbe, Form und Dekoration sollten zum Hochzeitsthema passen. Weniger ist oft mehr.

  7. Korrektur lesen: Rechtschreibung, Vollständigkeit, Lesbarkeit prüfen. Am besten eine zweite Person draufschauen lassen.

  8. Versandart wählen: Standard, Kompakt oder Großbrief? Zuschläge für quadratische Formate oder dicke Umschläge einkalkulieren.

ElementErforderlich bei VersandOptional bei ÜbergabeEmpfehlung
Beide NamenJaJaImmer beide Namen nennen
TitelBei bekannten TitelnNach BeliebenLieber zu viel als zu wenig
Vollständige AdresseJaNeinBei Versand Pflicht
RückadresseEmpfohlenNeinSicherheit bei Nichtzustellung
DekorationBegrenztFreiBei Post nicht zu dick

Besondere Situationen meistern

Bei Doppelnamen beide Teile ausschreiben: 'Frau Dr. Anna Schmidt-Müller und Herrn Max Schmidt-Müller'. Bindestriche nicht vergessen. Wenn nur ein Partner den Doppelnamen trägt, individuell aufführen.

Bei Adelstiteln die korrekte Form verwenden: 'Freifrau von Berg' oder 'Baron von Stein'. Adel wird vor dem Namen platziert. Bei Unsicherheit recherchieren – Adelstitel folgen eigenen Regeln und variieren regional.

Bei Patchwork-Familien kann es komplex werden. Wenn Kinder unterschiedliche Nachnamen tragen, alle aufführen: 'Familie Müller-Schmidt, Anna, Max, Lena Müller und Jonas Schmidt'. Bei sehr großen Familien auf der Außenhülle nur die Erwachsenen nennen.

Bei geschiedenen und wieder heiratenden Personen den aktuellen Namen verwenden. Nicht den früheren Ehenamen, es sei denn, er wurde behalten. Im Zweifelsfall diskret nachfragen oder Social-Media-Profile checken.

Bei nicht verheirateten Paaren mit gemeinsamen Kindern beide Namen vollständig: 'Frau Anna Schmidt und Herrn Max Müller, Familie'. Das signalisiert, dass die gesamte Familie eingeladen ist, ohne einen Ehestatus zu implizieren.

Quellen und Referenzen

Footnotes

  1. Stil.de, Briefe an ein Brautpaar – moderne Anredeformen und Konventionen, 2024. https://www.stil.de/kommunikations-knigge/briefe-an-ein-brautpaar/ 2 3 4 5 6 7

  2. Working@Office, Adressangaben nach DIN 5008: So wird das Anschriftenfeld korrekt ausgefüllt, 2024. https://www.workingoffice.de/korrespondenz/din-5008/adressfeld-nach-din-5008/ 2 3 4 5

  3. Hochzeitbereich.de, Der perfekte Briefumschlag zur Hochzeit – Gestaltung, Farben und Trends, 2024. https://hochzeitbereich.de/briefumschlag-hochzeit/ 2 3 4 5 6

Questions fréquentes

Schreibt man beide Namen auf den Umschlag?
Ja, beide Namen. 'An Anna & Max Müller' oder 'An Anna Schmidt & Max Müller' bei unterschiedlichen Nachnamen.
Schreibt man 'Herrn und Frau' auf den Umschlag?
Sehr formell ja: 'An Frau Anna und Herrn Max Müller'. Bei Freunden reichen die Vornamen.
Wie adressiert man bei unterschiedlichen Nachnamen?
Beide Namen vollständig aufführen: 'Frau Anna Schmidt und Herrn Max Müller'. Die Konjunktion 'und' ist optional.
Muss man akademische Titel auf den Umschlag schreiben?
Ja, akademische Titel sollten nach DIN 5008 immer angegeben werden. Beispiel: 'Frau Dr. Anna Müller und Herrn Prof. Dr. Max Müller'.
Wie schreibt man bei Einladung mit Kindern?
Auf die äußere Hülle nur 'Familie Müller'. Auf der inneren Hülle die Namen der Kinder unter den Eltern auflisten.
Kann man Etiketten drucken statt handschreiben?
Ja, beides ist möglich. Handschriftliche Beschriftung wirkt persönlicher, gedruckte Etiketten eleganter und fehlerfreier.
Was schreibt man bei persönlicher Übergabe?
Bei persönlicher Übergabe genügen die Namen oder schlicht 'Dem Brautpaar'. Eine Adresse ist nicht nötig.
Wie adressiert man an gleichgeschlechtliche Paare?
Beide Namen gleichwertig: 'Mr & Mr Müller-Schmidt' oder 'Mrs & Mrs Anna und Laura Meier'. Alphabetische Reihenfolge oder nach Wunsch.
Wessen Name kommt zuerst auf den Umschlag?
In Deutschland hat sich etabliert, den Namen der Frau zuerst zu nennen. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren entscheidet die alphabetische Reihenfolge oder persönliche Präferenz.
Schreibt man Straße und Weg in der Adresse aus?
Ja, nach DIN 5008 werden Straße und Weg ausgeschrieben, nicht abgekürzt. Also 'Hauptstraße 12' statt 'Hauptstr. 12'.

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