
Sie möchten eine traumhafte Hochzeit feiern ohne Ihr Budget zu sprengen? Mit kluger Planung sparen Sie 30-50% der durchschnittlichen Hochzeitskosten (15.452€ in Deutschland, 2024)1, ohne auf eine stilvolle Feier zu verzichten. Die wichtigsten Hebel: Gästeanzahl reduzieren, Nebensaison wählen und gezielt DIY-Projekte einplanen. Eine schöne Hochzeit ist bereits ab 5.000-8.000€ möglich.
Die meisten Paare übersehen, dass drei Faktoren allein 70% des Budgets bestimmen: Location-Wahl, Gästezahl und Termin-Timing. Wer hier strategisch plant, spart mehr als bei allen Deko-Details zusammen.
Die 10 größten Sparhebel im Überblick
Diese zehn Maßnahmen bieten das größte Einsparpotenzial für Ihre Hochzeit:
- Gästeanzahl strategisch reduzieren – Jeder Gast kostet 150-300€ (Catering, Deko, Platzkosten)2
- Nebensaison nutzen (Oktober-März) – Spart 15-25% bei allen Dienstleistern3
- Unter der Woche heiraten – Mittwochs Ø 11.353€ statt Samstags 16.448€4
- DIY-Dekoration selbst gestalten – Einsparung 300-800€ gegenüber Floristen
- Buffet statt serviertem Menü – 30-50€/Person statt 60-120€/Person5
- Alternative Locations – Vereinsheim, Restaurant, Garten statt Schloss
- Digitale Papeterie – Spart 200-500€ für Einladungen und Save-the-Dates
- Second-Hand Brautkleid – 300-1.200€ statt 1.500-3.000€ für Neuware
- Nachwuchs-Fotograf buchen – Talentierte Einsteiger kosten 40-60% weniger
- Kleinerer Blumenschmuck – Grünpflanzen statt Schnittblumen (200-500€ gespart)
Diese zehn Maßnahmen zusammen können Ihre Hochzeitskosten um 5.000-8.000€ reduzieren, ohne dass Gäste einen Qualitätsunterschied bemerken.
Bei der Location clever sparen
Die Location macht durchschnittlich 45% Ihres Hochzeitsbudgets aus (Ø 7.206€ inkl. Raummiete)6. Hier liegt das größte Sparpotenzial.
Alternative Locations nutzen: Restaurants mit Nebenräumen, Brauhäuser, Weingüter oder Vereinsheime bieten oft bessere Preis-Leistungs-Verhältnisse als klassische Hochzeitslocations. Die reine Raummiete liegt bei 250-500€, exklusive Venues können aber bis 5.000€ kosten7. Restaurants verlangen häufig keine separate Raummiete, sondern arbeiten mit Mindestumsätzen beim Catering (35-60€ pro Person).
Garten-Hochzeiten kalkulieren: Eine Feier im eigenen Garten oder bei Verwandten spart die Raummiete, erfordert aber Zusatzkosten. Rechnen Sie mit 800-2.000€ für Zeltvermietung, 200-400€ für mobile Toiletten und erhöhten Aufwand bei der Organisation. Ab 60 Gästen kann ein gemieteter Saal günstiger sein als die Komplett-Organisation im Garten.
Öffentliche Räume prüfen: Manche Gemeinden vermieten historische Räume, Burghöfe oder Parkanlagen zu moderaten Preisen (100-400€). Informieren Sie sich beim Standesamt oder Tourismusbüro nach Möglichkeiten in Ihrer Region.
| Location-Typ | Raummiete | Catering-Zwang | Eigenleistung möglich | Gesamt-Ersparnis |
|---|---|---|---|---|
| Schloss/Herrensitz | 2.000-5.000€ | Meist ja | Nein | Basis (0%) |
| Hotel-Saal | 500-1.500€ | Ja | Teilweise | 15-25% |
| Restaurant | 0-500€ | Ja | Deko ja | 30-40% |
| Vereinsheim | 200-600€ | Nein | Ja | 40-55% |
| Eigener Garten | 0€ | Nein | Ja | 50-70%* |
*Bei Garten-Hochzeiten entstehen Kosten für Zelt, Mobiliar, Toiletten (1.500-3.500€ Gesamt)
Beim Catering strategisch planen
Catering bildet mit durchschnittlich 3.772€ den zweitgrößten Kostenblock8. Die Wahl zwischen Buffet und Menü sowie die Getränkeauswahl entscheiden über Einsparungen von 1.500-3.000€.
Buffet vs. serviertes Menü: Ein Buffet kostet 30-60€ pro Person, ein serviertes Mehr-Gänge-Menü 60-120€9. Bei 70 Gästen sparen Sie mit einem Buffet 2.100-4.200€. Buffets benötigen weniger Servicepersonal (à 25-39€/Stunde) und bieten mehr Flexibilität für verschiedene Geschmäcker und Ernährungsformen.
Tageszeit geschickt wählen: Eine Hochzeit ab 16 Uhr spart das Mittagessen. Bieten Sie stattdessen Kaffee und Kuchen (8-15€/Person), Sektempfang (5-10€/Person) und abends ein Buffet an. Das ist günstiger als drei komplette Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Getränkepauschale vergleichen: Manche Caterer bieten Pauschalen (25-45€/Person für unbegrenzte Getränke). Bei Gästen, die wenig trinken, ist die Abrechnung nach Verbrauch günstiger (Wein 12-20€/Flasche, Bier 2-4€, Softdrinks 2-3€).
Regional und saisonal einkaufen: Regionale Produkte der Saison kosten 20-30% weniger als importierte Spezialitäten. Ein Spargel-Menü im Juni ist preiswerter als im März, Kürbis-Gerichte im Oktober günstiger als im Mai.
| Catering-Option | Preis/Person | Für 70 Gäste | Ersparnis zu Premium |
|---|---|---|---|
| Premium Menü 5-Gänge | 90-150€ | 6.300-10.500€ | Basis (0%) |
| Gutes Menü 3-Gänge | 60-90€ | 4.200-6.300€ | 33-40% |
| Buffet gehobene Qualität | 40-60€ | 2.800-4.200€ | 55-60% |
| Buffet Standard | 30-45€ | 2.100-3.150€ | 65-70% |
| Food Trucks (2-3 Anbieter) | 25-40€ | 1.750-2.800€ | 70-75% |
Bei Dekoration und Blumen kreativ werden
Dekorationsbudgets variieren stark (300-3.000€), aber hier können Sie mit Eigenleistung am meisten sparen. Eine DIY-Tischdeko kostet 5-15€ pro Tisch statt 40-80€ vom Floristen10.
Grünpflanzen statt Schnittblumen: Farn, Efeu, Olivenzweige und Eukalyptus kosten 40-60% weniger als Schnittblumen und halten länger. Ein Tischgesteck aus Grün kostet 8-15€ Material statt 30-50€ beim Floristen. Der Greenery-Stil ist modern und budgetfreundlich.
Saisonale Blumen bevorzugen: Tulpen im April, Pfingstrosen im Mai, Sonnenblumen im August kosten nur ein Drittel außerhalb ihrer Saison. Rosen sind ganzjährig verfügbar und preislich stabil (1,50-3€ pro Stiel).
Kerzen großzügig einsetzen: LED-Kerzen (ab 0,50€/Stück) oder echte Teelichter (100 Stück für 5-8€) schaffen Atmosphäre für wenig Geld. Kombiniert mit wenigen Blüten wirkt das elegant und kostet nur einen Bruchteil reiner Blumendeko.
Deko nach der Hochzeit verkaufen: Planen Sie von Anfang an den Weiterverkauf ein. Auf Kleinanzeigenportalen erzielen Sie 30-50% des Kaufpreises zurück, wenn Sie Vasen, Kerzenständer und Tischläufer in gutem Zustand verkaufen.
Online-Shops und Großhändler: Dekoration bei Amazon, Depot oder Großhändlern kostet 50-70% weniger als bei spezialisierten Hochzeitsausstattern. Ein Paket mit 10 Vasen, 50 Kerzen und Tischläufern gibt es ab 80-150€ statt 300-500€.
Bei Papeterie und Einladungen sparen
Klassische gedruckte Papeterie (Einladungen, Save-the-Dates, Menükarten, Tischkarten, Danksagungen) kostet schnell 300-800€11. Digitale Alternativen und DIY senken diese Kosten auf 50-150€.
Digitale Einladungen nutzen: Plattformen wie Paperless Post, Greenvelope oder spezialisierte Hochzeitsportale bieten schöne Designs ab 0-2€ pro Einladung (statt 3-8€ für Druck + Versand). Bei 100 Einladungen sparen Sie 300-600€. Der Umweltaspekt überzeugt zunehmend auch traditionelle Gäste.
Selbst gestalten mit Canva: Mit kostenlosen Designtools erstellen Sie professionell aussehende Einladungen. Drucken Sie diese bei Online-Druckereien (0,50-1,50€ pro Karte) statt bei Hochzeits-Spezialisten (3-8€). Papier und Umschläge gibt es im Großhandel günstig.
Online-RSVP einrichten: Digitale Antwortformulare sparen nicht nur Porto (0,85€ pro Antwortkarte), sondern erleichtern auch die Gästeverwaltung. Tools wie Google Forms (kostenlos) oder spezialisierte Hochzeitswebsites vereinfachen die Organisation.
Weniger Drucksachen planen: Verzichten Sie auf gedruckte Programme, Kirchenhefte oder mehrere Beilagen. Ein QR-Code zur Hochzeitswebsite mit allen Infos ist praktischer und spart 100-250€.
| Papeterie-Posten | Klassisch gedruckt | DIY + Online-Druck | Digital | Ersparnis |
|---|---|---|---|---|
| Save-the-Dates (80 St.) | 160-320€ | 40-120€ | 0-50€ | 75-90% |
| Einladungen (100 St.) | 300-800€ | 100-200€ | 0-100€ | 65-100% |
| Menükarten (80 St.) | 80-200€ | 20-60€ | 0€ | 70-100% |
| Tischkarten (80 St.) | 40-120€ | 10-30€ | 0€ | 75-100% |
| Danksagungen (100 St.) | 150-400€ | 50-120€ | 0-30€ | 70-100% |
| Gesamt | 730-1.840€ | 220-530€ | 0-180€ | 70-90% |
Bei Outfit und Styling Kosten senken
Das Brautkleid kostet durchschnittlich 1.200-2.500€, Anzug oder Smoking 400-1.000€, dazu kommen Schuhe, Accessoires und Styling. Hier liegt ein Sparpotenzial von 800-2.000€.
Second-Hand und Outlet: Brautkleider aus Musterverkäufen, Sample Sales oder Second-Hand-Boutiquen kosten 300-1.200€ statt 1.500-3.000€ für Neuware. Die Kleider sind oft nur einmal getragen und in exzellentem Zustand. Outlets gewähren 30-70% Rabatt auf Vorjahreskollektionen (besonders September-November)12.
Online-Shops und maßgeschneidert aus dem Ausland: Plattformen wie Etsy, Stillwhite oder spezialisierte Brautmoden-Online-Shops bieten Qualitätskleider ab 400-800€. Beachten Sie Änderungskosten (100-300€) und Lieferzeiten (3-6 Monate bei Maßanfertigung).
Anzug leihen oder kaufen: Ein guter Anzug zum Kaufen (300-700€) ist oft günstiger als ein Smoking zum Leihen (120-250€), wenn Sie ihn später weitertragen können. Bei mehreren Trauzeugen lohnt sich ein einheitlicher Look aus dem Mid-Range-Segment.
Styling selbst organisieren: Professionelles Braut-Styling kostet 120-350€ (Haare, Make-up, Probestyling). Eine talentierte Freundin oder eine mobile Visagistin (ohne Studio-Overhead) bietet ähnliche Qualität für 60-120€. YouTube-Tutorials helfen bei Eigenleistung.
Schuhe und Accessoires: Brautschuhe tragen Sie nur einen Tag – günstige Modelle ab 40-80€ reichen vollkommen. Accessoires (Schleier, Schmuck, Tasche) leihen Sie bei Freundinnen oder kaufen gebraucht (Ersparnis: 150-400€).
Bei Dienstleistern geschickt verhandeln
Fotograf, DJ, Band und weitere Dienstleister machen 20-30% des Budgets aus. Mit der richtigen Verhandlungsstrategie sparen Sie 1.000-2.500€.
Mehrere Angebote einholen: Holen Sie mindestens drei vergleichbare Angebote ein. Teilen Sie Dienstleistern mit, dass Sie Angebote vergleichen – allein das führt oft zu besseren Konditionen. Fragen Sie nach Paketpreisen statt Einzelleistungen.
Nachwuchs-Talente buchen: Fotografen in den ersten 2-3 Jahren verlangen 800-1.500€ statt 2.000-4.000€ für etablierte Namen. Prüfen Sie Portfolios kritisch – viele Newcomer liefern hervorragende Qualität. Das gilt auch für DJs, Videografen und Floristen.
Kürzere Betreuungszeiten: Ein Fotograf für 6 statt 10 Stunden spart 400-800€. Lassen Sie nur Trauung, Empfang und den ersten Abend fotografieren, nicht das gesamte Getting-Ready ab 10 Uhr morgens.
Nebensaison-Konditionen: Dienstleister gewähren 15-25% Rabatt für Termine in der Nebensaison (November-März, außer Silvester/Weihnachten)13. Sie sind froh über Aufträge in ruhigen Monaten.
Paketangebote nutzen: Manche Locations bieten Komplettpreise mit Catering, Deko, DJ und Koordination. Diese Pakete sind 10-20% günstiger als die Summe der Einzelposten, sparen aber Flexibilität bei der Anbieterauswahl.
| Dienstleister | Premium | Mittelklasse | Nachwuchs/DIY | Sparpotenzial |
|---|---|---|---|---|
| Fotograf (8h) | 2.500-4.000€ | 1.500-2.500€ | 800-1.500€ | 60-70% |
| DJ (6h) | 800-1.500€ | 500-800€ | 250-500€ / Playlist | 50-100% |
| Band (3h) | 1.500-3.000€ | 800-1.500€ | – | – |
| Videograf | 1.800-3.500€ | 1.000-1.800€ | 500-1.000€ | 60-75% |
| Florist (Deko komplett) | 1.200-2.500€ | 600-1.200€ | 200-400€ DIY | 80-90% |
Timing nutzen: Nebensaison und Wochentage
Der Zeitpunkt Ihrer Hochzeit beeinflusst die Kosten massiv. Wer flexibel ist, spart 3.000-6.000€ ohne Qualitätseinbußen.
Nebensaison Oktober bis März: Eine März-Hochzeit kostet durchschnittlich 12.722€, eine Juli-Hochzeit 16.153€ – eine Differenz von 3.431€ oder 21%14. Dienstleister sind in der Nebensaison weniger ausgelastet und gewähren Rabatte von 15-25%. Ausnahmen: Silvester und die Wochen um Weihnachten sind wieder teurer.
Wochentage statt Samstag: Samstage sind mit durchschnittlich 16.448€ am teuersten. Mittwochs sinken die Kosten auf 11.353€ – eine Ersparnis von über 5.000€15. Freitage sind ein Kompromiss (13.000-14.000€): Gäste brauchen meist nur einen Tag Urlaub. Sonntage sind je nach Region unterschiedlich beliebt und preislich.
Winterhochzeiten gezielt planen: November bis Februar ist die absolute Nebensaison. Locations, Fotografen und Floristen haben Kapazitäten frei. Eine Winterhochzeit kann atmosphärisch reizvoll sein (Kerzen, warme Farben, Glühwein-Empfang) und kostet 30-40% weniger als eine Sommerhochzeit.
Frühbucherrabatte nutzen: Wer 12-18 Monate im Voraus bucht, bekommt bei vielen Dienstleistern 5-15% Rabatt. Das gilt besonders für Locations und Caterer, die planbare Auslastung schätzen.
| Hochzeits-Termin | Ø Gesamtkosten | Ersparnis zu Samstag Juli | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Samstag Juli | 16.450€ | Basis (0%) | Gering |
| Samstag Mai/Juni | 15.800€ | 4% | Mittel |
| Freitag Hochsaison | 14.200€ | 14% | Gut |
| Samstag Nebensaison | 13.500€ | 18% | Sehr gut |
| Mittwoch Hochsaison | 11.350€ | 31% | Exzellent |
| Mittwoch Nebensaison | 9.800€ | 40% | Exzellent |
Wichtig: Berücksichtigen Sie bei Wochentags-Hochzeiten, dass Gäste Urlaub nehmen müssen. Geben Sie den Termin 8-12 Monate im Voraus bekannt.
Regionale Unterschiede im DACH-Raum
Die Hochzeitskosten variieren erheblich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wer grenznah wohnt, kann durch die Location-Wahl sparen oder bewusst im eigenen Land bleiben.
Deutschland (Durchschnitt 15.452€): Deutsche Hochzeiten sind im DACH-Vergleich am günstigsten. Innerhalb Deutschlands gibt es Unterschiede: München, Hamburg und Frankfurt liegen 20-30% über dem Bundesdurchschnitt, ländliche Regionen in Ostdeutschland 15-25% darunter. Eine Hochzeit in Brandenburg oder Sachsen kostet bei gleicher Qualität oft 3.000-5.000€ weniger als in Bayern16.
Österreich (Durchschnitt 20.000-25.000€): Österreichische Hochzeiten kosten 30-60% mehr als in Deutschland. Wien, Salzburg und Innsbruck sind besonders teuer, Regionen wie Kärnten oder Burgenland moderater. Die höheren Kosten liegen an generell höherem Preisniveau für Dienstleistungen17.
Schweiz (Durchschnitt 30.000-50.000 CHF): Die Schweiz ist 80-120% teurer als Deutschland. Locations in Zürich, Genf oder St. Moritz kosten 3.000-8.000 CHF, Catering 100-180 CHF pro Person. Auch kleinere Budgets sollten mit mindestens 25.000 CHF rechnen. Schweizer Paare heiraten daher häufig im nahen Ausland (Süddeutschland, Italien)18.
Spartipp Grenzregionen: Wohnen Sie in der Schweiz nahe Deutschland/Österreich? Eine Hochzeit im grenznahen Ausland spart 40-60%. Umgekehrt können deutsche Paare in tschechischen oder polnischen Grenzregionen feiern (weitere 20-30% günstiger, bei guter Qualität).
| Land/Region | Ø Gesamtkosten 70 Gäste | Location | Catering/Person | Fotograf |
|---|---|---|---|---|
| Ostdeutschland | 12.000-14.000€ | 200-600€ | 35-55€ | 1.200-2.000€ |
| Westdeutschland | 15.000-18.000€ | 400-1.000€ | 45-70€ | 1.600-2.800€ |
| München/Hamburg | 18.000-23.000€ | 800-2.000€ | 60-95€ | 2.200-3.800€ |
| Österreich | 20.000-25.000€ | 600-1.500€ | 55-85€ | 1.800-3.200€ |
| Schweiz | 28.000-46.000€ (CHF) | 2.000-5.000 CHF | 85-150 CHF | 3.000-5.500 CHF |
Sparpotenzial nach Kategorie: Die Übersicht
Diese Tabelle zeigt realistisches Einsparpotenzial in jeder Budgetkategorie durch die genannten Strategien.
| Kostenposten | Durchschnitt | Budget-Variante | Ersparnis absolut | Ersparnis % |
|---|---|---|---|---|
| Location + Catering | 7.200€ | 3.500€ | 3.700€ | 51% |
| Getränke | 1.200€ | 700€ | 500€ | 42% |
| Dekoration + Blumen | 1.500€ | 400€ | 1.100€ | 73% |
| Fotograf | 2.200€ | 1.000€ | 1.200€ | 55% |
| Musik (DJ/Band) | 900€ | 300€ / Playlist | 600€ | 67% |
| Brautkleid | 1.800€ | 600€ | 1.200€ | 67% |
| Anzug Bräutigam | 600€ | 350€ | 250€ | 42% |
| Papeterie | 500€ | 80€ | 420€ | 84% |
| Ringe | 1.200€ | 800€ | 400€ | 33% |
| Torte | 350€ | 180€ | 170€ | 49% |
| Sonstiges | 1.500€ | 800€ | 700€ | 47% |
| GESAMT | 18.950€ | 8.710€ | 10.240€ | 54% |
Mit konsequenter Umsetzung aller Spartipps reduzieren Sie die Kosten um mehr als die Hälfte. Selbst wenn Sie nur die Hälfte der Maßnahmen umsetzen, sparen Sie 25-30%.
Wo Sie NICHT sparen sollten
Bei aller Sparsamkeit gibt es Bereiche, wo Kürzungen sich rächen:
Gutes Essen: Gäste erinnern sich jahrelang an schlechtes Catering. Sparen Sie lieber bei der Gästezahl als an der Essensqualität. Minimum: 35-45€ pro Person für ein ordentliches Buffet.
Erfahrener Fotograf: Fotos sind die einzige bleibende Erinnerung. Ein talentierter Nachwuchs-Fotograf ist ok, aber jemand ganz ohne Hochzeitserfahrung ist riskant. Investieren Sie hier mindestens 1.000-1.500€.
Verlässliche Location: Die günstigste Scheune ohne Heizung, sanitäre Anlagen oder Wetterschutz wird zum Alptraum. Achten Sie auf Mindeststandards: Toiletten, Notfall-Infrastruktur, Erreichbarkeit für Gäste.
Versicherung: Eine Hochzeits-Ausfallversicherung kostet 50-150€ und schützt bei Krankheit, Unwetter oder Dienstleister-Ausfall vor Verlusten von Tausenden Euro.
Fazit
Eine traumhafte Hochzeit mit 5.000-8.000€ Budget ist absolut realistisch. Die Schlüssel zum Erfolg: frühe Planung (12-18 Monate Vorlauf), Flexibilität bei Datum und Uhrzeit, gezielter DIY-Einsatz und das Vergleichen vieler Angebote. Die größten Hebel sind Gästeanzahl (jeder Gast weniger spart 150-300€), Termin-Wahl (Nebensaison und Wochentag sparen 30-40%) und Location-Alternativen (50-70% günstiger).
Konzentrieren Sie Ihr Budget auf das, was Ihnen persönlich wichtig ist. Für Fotoliebhaber lohnt sich der bessere Fotograf, für Gourmets das hochwertigere Catering. Sparen Sie dafür konsequent bei weniger wichtigen Posten. Eine ehrliche Prioritätenliste am Anfang der Planung verhindert spätere Budgetsprengungen.
Quellen und Referenzen
Footnotes
-
WeddyPlace, Hochzeitsstudie 2024, 2024. https://www.weddyplace.com/magazin/kosten-hochzeit/ ↩
-
Bridebook, Was kostet eine Hochzeit? Der deutschlandweite Durchschnitt im Jahr 2025, 2025. https://bridebook.com/de/article/was-kostet-eine-hochzeit-der-deutschlandweite-durchschnitt ↩
-
Brautmagazin, Warum es sich lohnt, in der Nebensaison zu heiraten, 2024. https://www.brautmagazin.de/hochzeitsblog/warum-es-sich-lohnt-in-der-nebensaison-zu-heiraten/ ↩
-
hoch3fotografie, 10 Spartipps, wie Ihr eine günstige Hochzeit feiert, 2024. https://hoch3fotografie.com/blog/guenstige-hochzeit-feiern ↩
-
CSL Catering, Catering Kosten pro Person im Überblick inkl. Rechenbeispiel, 2024. https://csl-catering.de/aktuelle-news-events/privates-event/catering-kosten-pro-person/ ↩
-
Hochzeitsportal24, Kosten Hochzeit – Übersicht: Was kostet eine Hochzeit?, 2024. https://www.hochzeitsportal24.de/blog/kosten-hochzeit/ ↩
-
ThePerfectWedding, Was kostet eine Hochzeitslocation?, 2024. https://www.theperfectwedding.de/artikel/4277/kosten-hochzeitslocation ↩
-
Bridebook Wedding Report 2025, zitiert in egora.online, 2025. ↩
-
egora, Catering Kosten pro Person: Preise, Beispiele & Spartipps, 2024. https://egora.online/blog/catering-kosten-pro-person ↩
-
Hochzeitskiste, Günstige Hochzeitslocation & Co.: 20 geniale Spartipps, 2024. https://hochzeitskiste.info/hochzeit-planen-spartipps/ ↩
-
Weddingstyle, Low-Budget-Hochzeit: 57 clevere Spartipps, 2024. https://www.weddingstyle.de/low-budget-hochzeit-spartipps/ ↩
-
Austria Wedding, Die 9 größten Budget-Posten eurer Hochzeit und wie ihr sparen könnt, 2024. https://www.austriawedding.at/hochzeitsblog-oesterreich/die-neun-groessten-budget-posten-fuer-eure-hochzeit ↩
-
Commerzbank Ratgeber, Hochzeit planen: Die besten Spartipps, 2024. https://www.commerzbank.de/privatkunden/wissen/ratgeber/sparen/hochzeit-spartipps/ ↩
-
Bridebook, Durchschnitt 2025 (März vs. Juli Vergleich), 2025. ↩
-
hoch3fotografie, Spartipps Wochentag, 2024. ↩
-
WeddyPlace Hochzeitsstudie, Regionale Unterschiede Deutschland, 2024. ↩
-
Austria Wedding, Budget-Posten Österreich, 2024. ↩
-
Loveplanr, Hochzeitskosten im DACH-Raum: Deutschland, Österreich und Schweiz im Vergleich, 2024. https://loveplanr.com/durchschnittliche-hochzeitskosten-im-dach-raum/ ↩